Rohkaffee aus Ethiopien

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GESCHICHTE

Ethiopien ist die Urheimat des Rohkafffes. Seine Kaffees sind von einer einzigartigen Vielfalt und Unverwechselbarkeit.

Die wichtigsten Anbaugebiete heissen : Gimbi, Harrar, Limu,Yirgacheffe und Sidamo.

Wie in Afrika üblich, werden die Rohkaffeebohnen sowohl trocken (Osten) als auch nass (Westen) aufbereitet.

Die Rohkaffeebohnen sind meist klein bis mittelgross, tiefgrünbläulich bis grüngelblich gefärbt und haben eine rauhe Oberfläche.

In der Region Harrar werden die Kaffeekirschen zum Trocknen in die Sine gelegt; gelegentlich bleiben sie sogar am Strauch bzw. Baum, bis sie von der Sonne verdorrt sind.

Wie erwartet ist eine solche Kaffeebohne ein Erlebnis: relative leichter Körper, fruchtig, vielschichtige Süsse, mit einer unglaubichen Aromenvielfalt, begleitet von einem eigentümlichen Nachgeschmack beim Abgang.

Ungewaschener Rohkaffee aus den Regionen Gimbi und Sidamo sind etwas leichter und raher im Geschmack. Gewaschener Rohkaffe aus der Yrgacheffe-Gebiete gehören zu den Königen der Kaffeewelt : leichter bis mittelschwerer Körper, überbordende florale Aromen mit Zitrusanteilen, bei gut ausbalancierter Säure. Gewaschene Rohfkaffebohnen aus dem Limo, Sidamo oder Jimma sind ähnlich, aber nicht ganz so fein wie die aus dem Yirgacheffe.